Spring 2010
Lee lässt die Motoren aufheulen und gibt den Startschuss für die Frühjahr/Som mer-Kollektion 2010. Inspiriertdurch die wachsende Popularitätvon Auto-Rennen in den 1950ern und durch die Leidenschaft von James Dean für die Motorsport-Kultur nimm t Lee den Racetrack Style unter die Lupe und findet dabei eine Basis zeitgenössischer C oolness.
Die 101 Kolektion ist die Premiumlinie von Lee: eine perfekte Symbiose von Style und Qualität bei Denim Jeans. Das Kultmodel ist die 101-Z. 1925 kreiert, kam diese schmal geschnittene Jeans mit Reißverschluss in den 1950ern groß raus. Dieses Jahrzehnt, in dem Denim zum Symbol für Rebelion und Selbstdarstelung wurde, war eines der aufregendsten und kreativsten in der Markengeschichte von Lee.
Der Look und das Styling der 50er prägen die neueste 101 Kolektion. Es war der Start für eine neue Freizeit-Ära, als es junge Männer zu den Rennstrecken zog, auf der Suche nach Nervenkitzel, Benzingeruch und Draufgängertum.Der„50 Mile Raceway“ war eine unglaubliche „Believe it or not“ Herausforderung: würde ein Speedway-Rennen über 50 Meilen einen „Denim-Reifen“ von Lee kaputtkriegen? Der Beweis für die Unverwüstlichkeit des Stoffes wurde erbracht, und die Antwort lautete klar und deutlich:NEIN!
Im Frühjahr/Sommer 2010 greift Lee die 50er-Jahre-Mode wieder auf, Jeans wie eine Uniform zu tragen: dunkle, am Knöchel hochgekrempelte Jeans, ein Karohemd oder ein frisches, weißes T-Shirt und eine schmalgeschnittene Jeansjacke. Dazu ein Paar Arbeitsstiefel und der Look ist perfekt. James Dean ist das Idol, ein leidenschaftlicher Fan von Jeans im Algem einen und Lee Jeans im besonderen.
Jenseits vom dunklem Indigo konzentriert sich die Farbpalette auf Cremeweiß und Rot, kombiniert mit leicht verblichenem Schwarz, Dunkelgrün und Akzenten in Gelb. Das Leder-Patch mit cremefarbener Schrift auf schwarzem Untergrund erinnert an die typischen Startnummern auf den Rennwagen der 50er. Die Grafiken der Tops nehmen dieses Motiv auf und beziehen sich direkt auf den legendären „ 50 Mile Speedway Test “ .
Begleitet wird die 101-Z von der 101 Logger und der 101-B . Beide scheinen mit ihrem staubig wirkenden Finish direkt aus dem Mittleren Westen zu kommen. Ale Jeans haben sich im rauen, harten Umgang und im direkten Kontakt mit den Natur-Elementen bewährt. Genau wie echte Lieblingsjeans sind sie an manchen Stellen ausgebessert, als Beweis, dass sie bereits ausgiebig getragen wurden.
In der Linie gibt es weiterhin ein Harrington Jacket und eine authentische Chino aus hochwertigem Chetopa-Twill, ein Stoff, der von Lee 1952 mit dem Slogan „der beste Twill Ihres Lebens – oder Sie bekommen Ihr Geld zurück“ eingeführt wurde. Dernach den Produktionsstätten in Chetopa, Kansas, benannte Twill war schon bald als beste Qualitätauf dem Markt bekannt.
Passend zur Jahreszeit gibt es die 101-Z und die 101-J im Sommer 2010 in off-white Baumwollsatin. Damit verneigt sich Lee vor der 1959 eingeführten „Westerners“-Kollektion, die als erste „edlere“ Jeans und Jacken präsentierte. Der traditionelle Denim wurde durch weißen „Westweave“ Baumwollsatin ersetzt und verwandelte dadurch die klassischen Jeans in coole Ausgehkleidung – der Beginn einer steilen Modekarriere.
Für Lee 101 ist die Frühjahr/Sommer Kollektion 2010 eine Saison der Klassiker und Raritäten, mit historischen, tief verwurzelten Themen, die sich im Herbst/Winter 2010 fortsetzen werden. Die Linie lebt von ihrem stattlichen Erbe und ihrer frischen Modernität und spricht damit Trendbewusste ebenso an wie strenge Puristen.
Ihren Namen verdankt die Kollektion der Parzellennummer, auf der das Lagerhaus für die Original Lee Cowboyhosen stand. Von Parzelle 101 aus wurden die erstklassigen Jeanswaren des Unternehmens versendet. Die Lee 101 Kollektion wurde 1924 eingeführt, mit der ersten Loose Fit Jeans mit Knopfleiste – die „Cowboyhose“ 101-B und der „Logger“ (101 Logger). 1926 wurde die Linie durch die 101-Z ergänzt, die erste Reißverschluss-Jeans der Welt. Ein Model mit Kultstatus, das über 80 Jahre lang das Aushängeschild der Marke Lee blieb. 1931 kam eine schmal- geschnittene Jeansjacke für Cowboys auf den Markt, die 101-J. Die Einführung der Winter-Version des 101-J, das Storm Rider Jacket, machte die Lee 101 Kolektion 1933 komplett.
Marilyn Monroe trug das 101 Storm Rider Jacket 1961 am Set ihres letzten Spielfilms „Misfits – Nicht geselschaftsfähig“. Dadurch wurde die 101 Linie untrennbar mit der Revolution der 60er Jahre verbunden. Die Welt veränderte sich für immer und Bluejeans wurden zu einem markanten Symbol dieser Ära.